WLAN QR-Code erstellen: Gäste verbinden sich ohne Passwort-Eintippen
So erstellen Sie kostenlos einen WLAN QR-Code, mit dem sich Gäste per Scan verbinden – für Café, Praxis, Ferienwohnung oder zu Hause. Mit Anleitung und Sicherheitstipps.
QR Hub-Team · · 5 Min. Lesezeit
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„Wie lautet das WLAN-Passwort?" – diese Frage hört jedes Café, jede Praxis und jeder Gastgeber ständig. Und dann geht es los: ein langes Passwort, ein vergessener Großbuchstabe, ein Gast, der Ihnen sein Handy hinhält.
Ein WLAN QR-Code macht damit Schluss. Gäste öffnen die Kamera, richten sie auf den Code und tippen auf „Verbinden". Niemand muss etwas eintippen. Mit QR Hub erstellen Sie so einen Code kostenlos in etwa einer Minute – ohne Anmeldung.
Wie funktioniert ein WLAN QR-Code?
Ein normaler QR-Code enthält einen Link. Ein WLAN QR-Code enthält stattdessen Ihre Zugangsdaten: den Netzwerknamen, die Verschlüsselung und das Passwort – in einem kurzen Standardformat, das Smartphones verstehen.
Liest ein Handy den Code, bietet es an, sich mit diesem WLAN zu verbinden. Es gibt keine Website dazwischen und keine App, die man installieren muss. Weil die Daten direkt im gedruckten Code stecken, funktioniert er so lange, wie Netzwerkname und Passwort gleich bleiben.
Das brauchen Sie
- Den Netzwerknamen (SSID) – genau so, wie er in der WLAN-Liste Ihres Handys steht, mit Groß- und Kleinschreibung, Leerzeichen und Sonderzeichen.
- Das WLAN-Passwort (oft „WLAN-Schlüssel" genannt).
- Die Verschlüsselung. Die meisten Router zu Hause und im Geschäft nutzen WPA2 oder WPA3.
Passwort vergessen? Es steht häufig auf einem Aufkleber auf der Rückseite oder Unterseite des Routers. Auf einem aktuellen Android-Handy können Sie außerdem das WLAN in den Einstellungen öffnen und auf Teilen tippen.
Schritt 1: Zugangsdaten eingeben
- Öffnen Sie den kostenlosen WLAN QR-Code Generator von QR Hub.
- Geben Sie den Netzwerknamen exakt so ein, wie er auf Ihrem Handy erscheint.
- Wählen Sie die Verschlüsselung: WPA/WPA2/WPA3 (die meisten Router), WEP (sehr alte Router) oder Kein Passwort für ein offenes Netz.
- Geben Sie das Passwort ein.
- Setzen Sie den Haken bei Verstecktes Netzwerk nur, wenn Ihr WLAN nicht in der Liste auftaucht.
Ihr Passwort bleibt in Ihrem Browser: Der Code entsteht auf Ihrem Gerät, und das Passwort landet nur im Code.
Schritt 2: Gestalten und herunterladen
Ergänzen Sie einen kurzen Rahmentext, damit jeder weiß, wofür der Code ist – zum Beispiel „Scannen für WLAN" oder „Gratis-WLAN". Farben dürfen zu Ihrem Laden oder Ihrer Wohnung passen, aber der Code sollte dunkel auf hellem Hintergrund bleiben, damit jedes Handy ihn lesen kann.
Laden Sie PNG herunter, wenn Sie zu Hause drucken oder den Code per Nachricht teilen. Wählen Sie SVG, wenn eine Druckerei Tischaufsteller oder Aufkleber herstellt: SVG bleibt in jeder Größe scharf.
Schritt 3: Vor dem Druck testen
Testen Sie am besten mit zwei Handys – ideal sind ein iPhone und ein Android-Gerät:
- iPhone: Kamera-App öffnen, den Code ins Bild halten und auf die Meldung tippen, die erscheint (Apple Support).
- Android: Kamera oder Google Lens öffnen und auf den Code richten. Manche Handys haben auch in den WLAN-Einstellungen einen QR-Scan-Knopf.
Wichtig: Lassen Sie das Testhandy das WLAN vorher „vergessen". Sonst ist es schon verbunden, und Sie sehen nicht, ob der Code wirklich funktioniert.
Wo der WLAN QR-Code hingehört
- Café und Restaurant: auf Tischaufsteller, an die Theke, in die Speisekarte oder auf den Kassenbon.
- Ferienwohnung und Pension: gerahmt neben das Bett oder auf die Willkommenskarte.
- Praxis und Büro: an den Empfang und ins Wartezimmer.
- Zu Hause: an den Kühlschrank oder ins Gästezimmer – dann muss der Besuch nie mehr fragen.
Für einen Tischaufsteller sind etwa 3–4 cm Breite angenehm. Auf einem Wandplakat, das man aus ein paar Schritten scannt, darf er größer sein. Lassen Sie rund um den Code einen freien weißen Rand, ohne Text oder Bilder, die ihn berühren.
So bleibt Ihr Netzwerk sicher
Ein WLAN QR-Code gibt Ihr Passwort an jeden weiter, der ihn scannt. Genau das ist der Sinn – aber ein wenig Planung lohnt sich:
- Nutzen Sie ein Gästenetz. Viele Router bieten einen eigenen WLAN-Gastzugang. Diesen packen Sie in den Code; Ihr Hauptnetz mit Computern, Drucker und Kameras bleibt privat.
- Posten Sie den Code nicht online, wenn es Ihr privates WLAN ist – auch nicht versehentlich auf einem Foto.
- Ändern Sie das Passwort ab und zu, etwa nach einer großen Feier, und drucken Sie dann einen neuen Code.
Passwort geändert – was nun?
Ein WLAN QR-Code ist ein statischer Code: Das Passwort steckt direkt im Muster. Deshalb funktioniert er ohne Internet und läuft nie ab. Es bedeutet aber auch: Ändern Sie Netzwerkname oder Passwort, funktioniert der alte Ausdruck nicht mehr. Erstellen Sie einfach einen neuen Code mit den neuen Daten – kostenlos – und tauschen Sie die alten Ausdrucke aus.
Tipp: Bewahren Sie Ihre Gestaltung auf. Beim nächsten Mal ändern Sie nur das Passwort und laden neu herunter.
Kein Code zur Hand? Android kann einen anzeigen
Ist ein Gast schon mit einem Android-Handy verbunden, kann er das WLAN auch ohne Sie teilen: In den WLAN-Einstellungen das Netzwerk antippen und dann Teilen wählen. Das Handy zeigt einen QR-Code, den ein anderes Gerät scannen kann (Android-Hilfe). Das ist praktisch für zu Hause. Im Geschäft ist ein gedruckter Code bequemer: Er funktioniert den ganzen Tag, ohne dass jemand sein Handy herumreicht.
Häufige Fehler
- Ein Tippfehler im Netzwerknamen. „CafeGast" und „Cafe Gast" sind zwei verschiedene Netze.
- Die falsche Verschlüsselung. Im Zweifel WPA/WPA2/WPA3 wählen.
- Test mit einem Handy, das schon verbunden ist. Erst das Netz vergessen.
- Zu klein oder in zu hellen Farben gedruckt – oder auf Glanzpapier unter grellem Licht.
- Nach einer Passwortänderung nicht neu gedruckt.
Bereit? Geben Sie Ihre WLAN-Daten ein und drucken Sie Ihren WLAN QR-Code noch heute – Ihre Gäste werden es Ihnen danken.
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